Immer Freitags ab 10 Uhr ofenfrische Renken, heißgeräuchert in allen Frischecentern.
(Wildfang aus nachhaltiger Fischerei vom Bodensee)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spricht man von der Fischerei am Bodensee wird der Untersee öfters unterschlagen.
Hier zwischen Radolfzell und Konstanz sind aber das Fischereirecht und die Fangtechnik
mit denen des Obersees nicht zu vergleichen. Während im Obersee überwiegend mit
Treibnetzen gearbeitet wird, so werden im Untersee ausschließlich Stellnetze gesetzt.

Die Berufsfischer am Untersee werden durch das Landratsamt Konstanz und durch
einen Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg vor Ort überwacht. Die Anzahl und
Größe dieser Fangnetze werden durch diese Ämter immer wieder neu vorgeschrieben
um eine Überfischung zu verhindern.

Um einen nachhaltigen Bestand zu sichern, besteht seit 1926 eine Fischbrutanstalt
auf der Insel Reichenau. Hier werden von Dezember bis Mai in Gläsern und später
in großen Becken verschiedene Fischarten (Felchen, Hecht, Äsche) herangezogen.
Das Futter besteht ausschließlich aus Plankton (Fischnährtiere),
das von einem Sepzialschiff im See nur für die Fischbrut gefangen wird.
Da keine industriell hergestellten Futtermittel bei der Aufzucht verwendet werden,
sind alle Fische im Bodensee Wildfische.
Alle 25 Berufsfischer vom Untersee sind bei der Aufzucht und dem späteren Aussetzen
der Jungfische in den See, dem sog. Besatz, beteiligt.
Ausserdem werden zur Förderung und Erhalt des Fischbestandes seit über
80 Jahren “Fischreiser” im Untersee angelegt. Diese “Reiser” bestehen aus Obstbaumgeäst,
das in durch Stangen abgesteckte Kästen versenkt wird. Hier finden die Jungfische Schutz
vor größeren Artgenossen und anderen Fischräubern.

Ein großes Anliegen der Berufsfischer am Untersee ist es, den Fischbestand auch für
die Zukunft zu erhalten.

Quelle: www.biofischmanufactur.de