Die „Schlossbrauerei Maxlrain“ erhält den Bundesehrenpreis in Gold –
die höchste Auszeichnung für Bierbrauer in Deutschland


Hochstimmung in Maxlrain:  Die Schlossbrauerei Maxlrain ist „Brauerei des Jahres“. Fünfmal in Folge wurde der Schlossbrauerei in Berlin der Bundesehrenpreis verliehen –  2012  sogar der Bundesehrenpreis in Gold. Damit erhielt die kleine, oberbayerische Privatbrauerei  aus dem Rosenheimer Land die höchste Auszeichnung, die eine deutsche Brauerei erreichen kann. Das Bundeslandwirtschaftsministerium honoriert damit das konsequente Qualitätsstreben der Schlossbrauerei Maxlrain.

 

Am 13. Juni 2012 übergab die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) in Berlin den Bundesehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Nur 21 von über 1.250 deutschen Brauereien erhielten 2012 einen Bundesehrenpreis – einzig die Schlossbrauerei Maxlrain in „Gold“. Maxlrainer ist damit die  „Brauerei des Jahres 2012“.  Entsprechend glücklich zeigte sich Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Eigentümer der Schlossbrauerei Maxlrain:  „Wir sind überwältigt. Brauerei des Jahres zu sein, ist das Größte, was man erreichen kann. Es bestätigt, dass wir auf einem von Konzernen hart umkämpften Markt mit unserem Streben nach maximaler Qualität zu jeder Zeit richtig gelegen sind.  Dieser Philosophie werden wir ohne Kompromisse treu bleiben.“

 

Die Schlossbrauerei Maxlrain aus dem Mangfalltal braut ihr Bier mit Wasser aus der eigenen Quelle. Sie setzt auf alte Qualitäts-Braugersten, die teilweise von Landwirten im Südosten von München – nur für Maxlrain – angebaut werden. Diese Gerstensorten sind weniger ertragreich, geben dem Bier aber seinen ganz eigenen Geschmack.

Nicht nur die ausgewählten Rohstoffe sind das Geheimnis der Maxlrainer Gold-Biere. Braumeister Josef Kronast  lässt seinen 15 Biersorten auch Zeit: „Wir brauen heute noch handwerklich. Bei uns dauert der Brauprozess mit Lagerung, je nach Biersorte, etwa sechs Wochen. Das ist aufwändig und deutlich kostspieliger als bei einer industriellen Fertigung. Doch man schmeckt es“, so Kronast.

Auch die Hefe darf in Maxlrain noch „entspannt“ gären. Statt in schlanken, hohen Tanks, gärt der Maxlrainer Sud auf althergebrachte Weise: in flachen, niedrigen Tanks, ohne starken Druck von oben. 

Die Münchner Gastronomie und junge Bars entdecken gerade die „Brauerei des Jahres 2012“. In über der Hälfte der Münchner Getränkemärkte gibt es mittlerweile das Maxlrainer Bier.

15 Biersorten zählt das Maxlrainer Spezialitätensortiment, von denen 10 Sorten DLG-GOLD prämiert sind. Besonderer Beliebtheit – gerade über die Grenzen des Rosenheimer Landes hinaus – erfreuen sich dabei:

„MAXLRAINER HELL“, „SCHLOSS GOLD“, „SCHLOSS TRUNK“ und „SCHLOSS WEISSE“ sowie das 0,33-er naturtrübe Partybier „ZWICKL MAX“.

 

Hintergrund:

Ein Philosoph als Brau-König

Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Eigentümer der Schlossbrauerei Maxlrain, lebt mit seiner Frau Prinzessin Christina und sechs Kindern auf Schloss Maxlrain. Er studierte Philosophie, Geschichte und Sinologie in Freiburg und München. Der promovierte Philosoph lehrte an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität. 1985 zog die Familie nach Maxlrain, um das verfallende „Kulturerbe“ zu pflegen. Damals betrat er erstmals die kleine Brauerei. Von Anfang an wollte der Philosoph sein Bier über die Qualität verkaufen. Maxlrain sollte eine „Schornsteinbrauerei“ bleiben – ohne übermäßiges Wachstum.

Erich Prinz von Lobkowicz: „Damals hieß es, der Konsument könne die Qualität der Biere nicht beurteilen, schließlich seien alle Biere auf dem Markt gut. Aber die Menschen haben einen ganz untrüglichen Qualitätssinn, das hat sich bewiesen.“

Das Interview mit Prinz von Lobkowicz: „Am Anfang war es nicht lustig. Heute macht es sehr viel Freude“, finden Sie als PDF in der Jubiläumszeitung zum 375-jährigen Bestehen der Schlossbrauerei Maxlrain:

http://www.maxlrain.de/images/stories/zeitung/jubizeitung-web.pdf.

 

Quelle: www.maxlrain.de